EU-Projekt zur Förderung der reflexiven Praxis

Promoting reflective practice in the training of teachers using ePortfolios


Erasmus-+, KA3, Prospective Initiatives, Call: EACEA/33/2014: 
Forward-Looking Cooperation Projects (Deadline: 24 February 2015)

  • Laufzeit: 01/2016-12/2018
  • Referenz: 562248-EPP-1-2015-1-DE-EPPKA3-PI-FORWARD
  • Budget: € 664.897,-
  • Koordinator: Pädagogische Hochschule Freiburg (Gerd Bräuer)

Bildung ist in vielen europäischen Ländern nach wie vor an einem bildungspolitisch und -kulturell geprägten Wissenskanon ausgerichtet und in dessen Umsetzung curricular orientiert. Die in den letzten Jahren propagierte individuelle Förderung von Lernenden im Rahmen kompetenzorientierter Bildung bleibt oft Wunschdenken. Ein Grund dafür besteht darin, dass Bildungseinrichtungen und Lehrende nach wie vor keine ausreichende Vorstellung von dem haben, was Lernende in einer bestimmten Ausbildungsphase individuell zu leisten vermögen, worin die in einem angezielten Handlungsfeld (Studium oder Berufsfeld) benötigten Kompetenzen bestehen bzw. wie die Personen, die in dieses Handlungsfeld eintreten, mit diesen Anforderungen situativ umgehen.
Das Projekt PREPARE zielt auf der Basis von learning analytics – das Sammeln und Auswerten von Informationen und Daten über das Handeln von Lernenden zum Zwecke der gezielten Optimierung des Lernens, Lehrens und der Lernumgebung – auf eine innovative Lösung für das eingangs benannte Problem fehlender Informationen zum Erkennen von Förderbedarfen in der Ausbildung. Es soll ein innovativer Lösungsansatz mit hohem Transferpotenzial entstehen, der angehende Lehrpersonen auch dazu befähigt, ihr professionelles Handeln auf sich ständig verändernde Anforderungen heterogener Lernergruppen einzustellen.

PREPARE_Grafik_FinalIm Projekt entsteht ein Video- und Web 2.0-gestütztes Lehr-Lernsystem zur Förderung von Reflexionskompetenz, Lehrkompetenz und Wissens- bzw. Praxiserfahrungsaustausch auf der Basis von learning analytics. Das digitale Lernsystem besteht aus einer Annotationsplattform für Video-Analysen (edubreak®CAMPUS) und einer Portfolioanwendung (Mahara), in dem das Handeln von Praktikant*innen, Referendar*innen bzw. Junglehrer*innen (im Folgenden „Akteur*innen“) im Unterricht und ihre reflexive Praxis in Auswertung der Unterrichtsvideos aus fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Sicht digital dokumentiert, analysiert und bewertet wird.

Auf der Annotationsplattform für Video-Analysen (edubreak®CAMPUS) können die Akteur*innen die Videoaufzeichnungen aus ihrem Praxisfeld jederzeit ansehen und weiterführende Überlegungen zur Optimierung ihres Handelns im Kontext von Fachwissenschaft bzw. Fachdidaktik anstellen. Dabei fügen die Akteur*innen zeitmarkengenaue Kommentare in das jeweilige Video ein und setzen sich auf der Basis von Peer- und Expert*innen-Feedback weiter mit ihrer beruflichen Praxis auseinander.

Die im elektronischen Lernsystem abgebildeten Informationen über den individuellen Unterstützungsbedarf der Akteur*innen werden als Grundlage für die Gestaltung von weiterführenden Arbeitsaufträgen im Rahmen von längerfristigen Aufgabenarrangements genutzt. Aus der Summe der durch Videoannotation und elektronisches Portfolio (Mahara) für eine Akteurin bzw. einen Akteur vorliegenden Informationen über einen längeren Zeitraum werden deren/dessen Stärken und Schwächen hinsichtlich einzelner Teilkompetenzen ihrer Berufsfähigkeit generierbar (learning analytics), auf deren Grundlage Maßnahmen zur kurz-, mittel- und längerfristigen Lernförderung vorgeschlagen werden können.

Aus den im Rahmen einer konkreten Lernergemeinschaft v.a. mithilfe von ePortfolios dokumentierten Informationen werden Nutzer- bzw. Lernerprofile für eine konkrete Praktikumsform generiert und als Empfehlung für die Weiterentwicklung von Rahmenrichtlinien für die Aus- und Weiterbildung formuliert.  Damit entsteht ein auf unterschiedliche Bildungskontexte anwendbares Modell zum Design von lernerzentrierter Ausbildung, Begleitung und Förderung auf der Basis von learning analytics.

Projektpartner:

 

Aktuelle ZLI Beiträge:

MaharaHui DACH 2018 Barcamp an der PH Wien

Vienna was calling – und die Mahara-Community folgte dem Ruf! Von 29. November bis 1. Dezember 2018 fand die MaharaHui DACH 2018 „Unkonferenz“ – die üblicherweise in Kassel angesiedelt ist – an der PH Wien statt.

Visiting Scholar at the University of New Mexico, Albuquerque, USA: An Inspiring Experience

In this report by visiting scholar Reinhard Bauer, University College of Teacher Education Vienna (PH Wien), Department for Interdisciplinary Education (IBS), Center for Educational Technology and Innovation (ZLI), he reports on his exciting, inspiring and informative trip across the Atlantic Ocean to the University of New Mexico (UNM) from October 22th to October 26th, 2018.

Vienna Calling - MaharaHui DACH 2018
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Wir möchten Sie herzlich zur diesjährigen MaharaHui DACH 2018 – Vienna Calling am 30.11. und 01.12.2018 an der Pädagogischen Hochschule Wien einladen.
Vienna Calling wird als internationales Barcamp zum Thema Bildung, Medien und ePortfolios mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz veranstaltet. Bei dieser Unkonferenz stehen die Interessen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Jede/r kann Themen anbieten, anfragen und so die Veranstaltung mitgestalten.
Außerdem stehen im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung anregende Keynotes von Josef Buchner, Hochschullehrer an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, und Dieter Omert, Leiter Bildungswesen, Audi AG Ingolstadt, auf dem Programm.
 
Alle Informationen und Tickets zur Teilnahme unter tinyurl.com/maharahui-dach-2018  
Österreichische Lehrkräfte können die Veranstaltung als Fortbildung buchen:
PH Online-Anmeldung: https://bit.ly/2KObMNt oder per Mail: katharina.grubesic@phwien.ac.at.
Am Donnerstag, den 29.11.2018, gibt es eine Mahara-Preconference mit Kristina Höppner von Mahara Neuseeland, mit zwei Themen:
  • Social Video Learning mit Mahara
  • Instructional Design mit Mahara
Schnell anmelden oder um es mit Falcos Worten zu sagen: 
Two – one – zero, der Alarm ist rot! Vienna Calling!

 

#GMWELEARN18: Ich sehe was, was du nicht siehst

Am Mittwoch, den 12.09.2018, wurde der Beitrag Ich sehe was, was du nicht siehst: Videoreflexion im digitalen Raum. Ein Praxisbericht“ von Reinhard Bauer (ZLI) und Klaus Himpsl-Gutermann (ZLI) im Rahmen der #GMWELEARN18 an der Universität Duisburg-Essen präsentiert.

Multistakeholder-Dialog Köln: OER meets gute Lehre

Klaus Himpsl-Gutermann war als Keynote-Speaker zu Gast beim 4. und abschließenden Multistakeholder-Dialog des Projektes „OERlabs – (Lehramts-)Studierende gemeinsam für OER ausbilden“, das vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Er stellte dort eine Auswahl der Aktivitäten aus den Lernräumen des ZLI vor und nahm anschließend auch an der Panel-Diskussion teil.

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https://prepare.phwien.ac.at/

Kontakt: Mag. Dr. Reinhard Bauer, MA

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