EMINENT CONFERENCE: 15-17 November 2017, Brüssel

19. November 2017

„Why space, time and eco-systems matter for better learning – European Schoolnet’s 20th anniversary conference“.

Mit mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 35 Ländern, einschließlich Bildungsministerien, Lehrer/innenausbildungsorganisationen, Universitäten, Schulen und großen Technologieunternehmen, brachte die EMINENT 2017 von 15. bis 17. November 2017 in Brüssel wichtige Akteurinnen und Akteure aus ganz Europa zusammen, um darüber zu diskutieren, worauf es beim Lernen der Zukunft ankommt.

Hermann Morgenbesser (ZLI), Petra Szucsich (ZLI) und Margit Pollek (IBB und Leiterin des Bundeszentrums eEducation Austria) nahmen als Vertreter/innen der PH Wien an der internationalen Konferenz teil. Die anderen Mitglieder der Delegation aus Österreich waren Karl Lehner (BMB), Stephan Waba (BMB), Bernhard Racz, Marion Waba (BMB), Stefan Schmid (VPH), Ursula Panuschka (Leiterin Erasmus+ Schulbildung), Isabella Reisenzaun (BMB) und Axel Zahlut (innovationsschule.at).

Programm und Keynote Speakers

Im Vergleich zu früher benötigen Lernende heutzutage unterschiedliche persönliche, soziale und berufliche Kompetenzen. Experimentelle Lernumgebungen mit qualifizierten Lehrenden, inspirierende Lernräume, effektives Zeitmanagement und gute Netzwerke sind entscheidend für die Entwicklung dieser Kompetenzen des 21. Jahrhunderts. Wie von Keynote Speaker William Rankin (internationaler Bildungsberater und ehemaliger Director of Learning bei Apple) hervorgehoben wurde, ‘we need to give our learners more and more dimensional experiences, knitting together content, community and context. Humans function more by context than by trait – change students’ context and you can change what they do.’

Die EMINENT 2017 konzentrierte sich bei zahlreichen Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussion besonders auf neue Lernräume sowie auf neue globale Lern-Ökosysteme, die zunehmend dynamisch, diversifiziert und kollaborativ sind. Einige der Schlüsselfragen, die diskutiert wurden, waren:

  • Wie könnte das Klassenzimmer der Zukunft aussehen?
  • Wie können Raum, Zeit und Technologien effektive Lernagenten sein?
  • Welche Kompetenzen benötigen Lehrerinnen und Lehrer, um ihren Schülerinnen und Schülern relevante Lernerfahrungen zu bieten, um fit für das 21. Jahrhundert zu werden?

Rosan Bosch, die international renommierte Designerin, die Kreativität als Werkzeug für Innovation und Wandel nutzt, kommentierte in ihrer Keynote am zweiten Konferenztag: ‘By using design as a tool, we can turn our physical environments into meaningful and significant experiences that will prepare us for future challenges.’ Sie fuhr fort ‘School design should reflect the diversity in people – we all learn in different ways.’

Bei der diesjährigen EMINENT Konferenz wurde außerdem das Jubiläum „20 Jahre European Schoolnet“ gefeiert – 20 Jahre Transformationspädagogik in Europa. In diesem Rahmen wurde auch das Open Book of Educational Innovation – eine Sammlung von Initiativen und Organisationen in Bezug auf Bildungstransformation in der Schule – vorgestellt.

Future Classroom Lab (FCL)

  • Zusätzlich zu den Vorträgen und Workshops konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz praktische Erfahrungen mit dem Future Classroom Lab von European Schoolnet machen, in dem innovative technologiegestützte Lernlösungen von den Partnern der europäischen Schoolnet-Industrie vorgestellt wurden. Das FCL von European Schoolnet inspirierte ein Netzwerk von ähnlichen Laboren in ganz Europa, u.a. das Future Learning Lab (FLL) der Pädagogischen Hochschule Wien. Während der Konferenz gab es eine Live-Schaltung mit Lernlaboren in Österreich, Estland, Norwegen und Spanien, wo die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen des digitalen und kollaborativen Lernens vorstellten, die sie in diesen inspirierenden Räumen erleben konnten.

Über das European Schoolnet

  • Das European Schoolnet ist ein Netzwerk von 31 europäischen Bildungsministerien mit Sitz in Brüssel. Als gemeinnützige Organisation will das EUN zwischen unterschiedlichen Interessengruppen, Bildungseinrichtungen, Schulen, Lehrenden, Forscherinnen und Forschern sowie Industriepartnern vermitteln und relevante Bildungsakteurinnen und -akteure in Europa bei der Transformation von Bildungsprozessen für eine digitalisierte Gesellschaft des 21. Jahrhunderts unterstützen.

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