Das ZLI bei der Langen Nacht der Forschung

23. April 2018

Das ZLI der PH Wien betreute für das BMBWF zusammen mit der PH NOE und DavinciLab ein Vortragszelt zur Digitalen Grundbildung auf dem Forschungspfad in der Innenstadt. Über 200 Besucher/innen holten sich am Campus der PH Wien Einblicke an 9 Stationen aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und informatische Grundbildung.

Die Pädagogische Hochschule Wien öffnete am 13. April 2018 im Rahmen der Langen Nacht der Forschung ihre Türen. Neun verschiedene Stationen im Festsaal und im Haus der Mathematik ermöglichten den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die Forschungsaktivitäten der PH Wien. Dieses Angebot wurde begeistert aufgenommen: über 200 Personen erkundeten, informierten sich, spielten, erlebten Forschung an der PH Wien.

Schon allein die Titel der einzelnen Mitmach-Stationen lassen die kreative Vielfalt erahnen: vom Erforschen einer Smart City mit Lego und Robotern aus dem Education Innovation Studio und dem Future Learning Lab über Mathemagie im Haus der Mathematik bis hin zu explodierenden Schwedenbomben und Zitronen mit Schwimmwesten aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht reichte die Bandbreite.

An der Station des FLL beispielsweise wurden Roboter mit Algorithmen programmiert, die den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die Möglichkeiten der Industrie 4.0 ermöglichten. Algorithmen, das digitale Alphabet dieser Technologien, konnten an diesem Abend ausprobiert und gleich getestet werden. Das FLL.wien, ein Teil der Laborlandschaft des ZLI an der PH Wien, versteht sich als Einrichtung, die das Lernen für die digitale Grundbildung im Bereich der Sekundarstufe ermöglicht. Auch die Angebote aus dem Lego Education Innovation Studio der PH Wien erklärten auf spielerische Art und Weise, wie beispielsweise selbstfahrende Autos in einer Smart City funktionieren. Auch das Medialab des ZLI war mit der Radiobox vertreten.

Zur Digitalen Grundbildung war das ZLI der PH Wien auch verantwortlich für ein Vortragszelt am Forschungspfad des BMBWF in der Innenstadt. Dort passierten mehr als 700 Besucher/innen die Stationen, zu denen auch das Projekt „Ö1 macht Schule“ gehörte. Absoluter Renner waren dort aber auch die kleinen Roboter aus Lego WeDo und Microbit, die zum spielerischen Kennenlernen einluden.

Ein Höhepunkt der Langen Nacht der Forschung war das Science-Slam-Finale in einem der beiden Hauptzelte am Heldenplatz. Als Sieger der regionalen Vorausscheidung in Wien war Christian Bertsch (Hochschulprofessor für Naturwissenschaftsdidaktik am Institut für übergreifende Bildungsschwerpunkte (IBS) der PH Wien) dort mit dabei und präsentierte zusammen mit seiner Tochter Ella Experimente aus der Fachdidaktik, mit denen das Lernen von Kindern in den MINT-Fächern erforscht wird.

Mit 228.000 Besucherinnen und Besuchern freut sich das BMBWF über einen neuen Rekord und das stetig wachsende Interesse der Bevölkerung an der Langen Nacht der Forschung. Namhafte Ausstellerorganisationen an 265 Standorten erlaubten einen einmaligen Blick hinter die Kulissen. Dabei wurden 2.600 Fragen aus der aktuellen Forschung an den einzelnen Stationen beantwortet. Rund 10.000 Forscherinnen und Forscher waren dafür seit Monaten im Einsatz, um Forschung eine Nacht lang erlebbar zu machen – die PH Wien hat ihre kleinen Beiträge dazu geleistet!

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