Neuerscheinung: „Selbstbestimmt lernen – Selbstlernarrangements gestalten“

19. Dezember 2017

Innovationen für Studiengänge und Lehrveranstaltungen mit kostbarer Präsenzzeit

Herausgeber/innen: Kerstin Armborst-Weihs, Christine Böckelmann, Wolfgang Halbeis

erschienen 2017 im Waxmann-Verlag, Münster

Selbstbestimmtes Lernen von Studierenden als zentraler Bestandteil von Studiengängen oder einzelnen Lehrveranstaltungen ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema der Hochschuldidaktik geworden. Eine der wesentlichen Fragen lautet hierbei, wie Selbstlernarrangements gestaltet sein müssen, damit sie individuelle und gemeinschaftliche Lernprozesse bestmöglich unterstützen. Wird Lernen nicht als fremdgesteuerter Prozess, sondern als selbstbestimmter Bildungsweg verstanden, darf sich die Etablierung von Selbstlernarrangements nicht in der bloßen Anwendung didaktischer Rezepte oder Techniken erschöpfen. Der vorliegende Band regt daher zur kritischen Reflexion und zur kontextsensiblen Gestaltung von Selbstlernarrangements an. Das Spektrum der Beiträge reicht dabei von theoretischen Grundlagen des selbstbestimmten Lernens bis zu praktischen Beispielen, die beschreiben, wie sich Elemente des Selbstlernens erfolgreich in einzelne Lehrveranstaltungen implementieren oder gar zur didaktischen Grundlage eines ganzen Studiengangs machen lassen. Der Tagungsband ist auch Open Access als PDF (3,3MB) downloadbar.

Klaus Himpsl-Gutermann vom ZLI hat einen Beitrag zum Thema „Selbstlernphasen und E-Learning“ beigesteuert. Sowohl Selbstlernen als auch E-Learning sind umfassende Begriffe und Konzepte, die in ihrer Verknüpfung eine große Vielfalt an möglichen Einsatzformen in der Hochschuldidaktik bieten. In diesem Beitrag erfolgt eine Annäherung über einen kurzen geschichtlichen Abriss des E-Learning, der im Überblick zu dessen historischen Entwicklungslinien verschiedene Grundformen von E-Learning beschreibt. Für die Gestaltung von Selbstlernphasen in modularisierten Studiengängen werden Blended-Learning-Arrangements als ein möglicher Zugang vorgestellt. Neben traditionelleren Formen des E-Learning über Lernplattformen der Hochschulen eröffnen Entwicklungen rund um das partizipative Web und mobile Technologien neue Bildungsräume, die didaktisch vielfältige Lernszenarien ermöglichen und in denen über die fachlichen Studienziele hinaus wichtige Schlüsselkompetenzen erworben werden können. Ein Reprint seines Artikels steht hier zum Download bereit.

Weitere Informationen zum Sammelband finden sich hier.

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