Drucke dein eigenes Traumhaus …

18. Februar 2016

… oder zumindest ein kleines Modell davon! Das ist eine der beliebten Aufgaben, die in Workshops mit Schluklassen mit dem mobilen 3D-Drucker des Happylab Wien gestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler kreieren und zeichnen mit der kostenlosen Software Sketchup ihre Modelle und lassen diese dann drucken.

20160218_102242Dies ist nur eines der tollen Angebote des Happylab in Wien in der Haussteinstraße im 2. Bezirk, das bei einem Workshop einem interessierten Publikum der PH Wien und von Schulen vorgestellt wurde. Der Workshop ist Teil eines Forschungsprojektes an der PH Wien, das von Gerhard Scheidl vom Institut für allgemeine Bildungswissenschaften und reflektierte Praxis (IBG) geleitet wird. Christian Berger vom ZLI arbeitet mit drei Bachelorstudentinnen in diesem Projekt mit und hat zusammen mit Kollegin Margit Bauchinger (IBG) den heutigen Workshop organisiert. Ziel war es, nach der Vorstellung der Angebote des Happylab in zwei Gruppeninterviews Ideen für einen Unterrichtseinsatz oder für mögliche Kooperationen mit dem Happylab zu generieren.

20160218_101520Zu Beginn stellte Roland Stelzer, einer der beiden Gründer und CEOs von Happylab, die Grundidee hinter den Fab Labs in einem Vortrag vor, wobei er auf den starken wachsenden Trend einging, der sich allein an den enormen Wachstumszahlen des größten Community-Treffens der Szene, nämlich der Maker Faire, ablesen lässt (heuer ist sie in Wien, am 16. und 17. April). Ob tatsächlich von einer industriellen Revolution gesprochen werden kann, wird die Zukunft erst noch weisen, wobei laut Stelzer die Parallelen hinsichtlich der Demokratisierung in der Welt der Bits and Bytes (im Wesentlichen durch die Personal Computer) zur Demokratisierung in der Welt der Atome (durch Geräte wie 3D-Drucker, Schneidplotter, CNC-Fräsen, Lasercutter) unübersehbar seien. Mit einzelnen Beispielen aus den „mobilen Koffern“, mit denen das Happylab-Team auch Workshops unterwegs anbietet, wurde schnell klarer, welche kreativen Ideen mit dem Equipment umgesetzt werden können, und das auch schon im Vorschulalter.

20160218_110103Wichtig hervorzuheben sind die hohe Bedeutung von sozialen Aspekten für das Team des Happylabs und des Vereins WunderWuzzi Roboter Labor, der mit dem Happylab eng zusammenarbeitet. Die Angebote sollen niederschwellig, barrierefrei, so weit als möglich kostenlos oder zumindest sehr kostengünstig sein. So finanziert sich beispielsweise das Happylab überwiegend durch Mitgliedsbeiträge von Menschen, die die Angebote und Maschinen des Happylabs zum Umsetzen ihrer kreativen Ideen regelmäßig nutzen wollen. Für Privatpersonen gibt es jeden Mittwoch um 19 Uhr „Schnupperkurse“, um das Happylab kennenzulernen, sowie kostenlose Workshops zur Bedienung der einzelnen Maschinen. Wer als Bildungseinrichtung mit Gruppen das Happylab oder das WunderWuzzi Roboter Labor kennenlernen will, nimmt am besten direkt über die jeweilige Homepage Kontakt auf.

Bildergalerie

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(Fotos von Klaus Himpsl-Gutermann und Helly Swaton)

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