medienimpulse: Call für die Ausgabe 01/2027
Call 01/2027: Zeitgemäßer Kinder- und Jugendmedienschutz – Zeitgemäßer Kinder- und Jugendmedienschutz. Regulierung, Medienbildung und geteilte Verantwortung
Die geplante Schwerpunktausgabe der MEDIENIMPULSE lädt dazu ein, Kinder- und Jugendmedienschutz angesichts der skizzierten Entwicklungen theoretisch, konzeptionell, empirisch, rechtlich und medienpädagogisch neu zu vermessen.Herausgegeben von Alessandro Barberi und der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)
Mögliche Beiträge können sich z. B. mit folgenden Fragen befassen:
- Wie lässt sich ein zeitgemäßer Kinder- und Jugendmedienschutz unter den Bedingungen plattform- und KI-geprägter Medienumgebungen theoretisch-konzeptionell bestimmen?
- Welche Konsequenzen ergeben sich aus aktuellen empirischen Erkenntnissen zu Risiken und Entwicklungspotenzialen im Kontext digitaler Medien für grundsätzliche Fragen des Kinder- und Jugendmedienschutzes?
- Wie lassen sich Schutzmaßnahmen so ausgestalten, dass sie die Rechte junger Menschen auf Information und Meinungsäußerung, Datenschutz und Privatsphäre, Freizeit und Spiel sowie kulturelle Teilhabe berücksichtigen?
- Welche medienpädagogischen Konzepte erweisen sich in Familie, Schule, Kinder- und Jugendhilfe sowie außerschulischer Medienbildung als tragfähig, und wie verhalten sich pädagogische und regulatorische Zugänge zueinander?
- Wie lässt es sich im Rahmen des Kinder- und Jugendmedienschutzes vermeiden, dass Verantwortung einseitig an Familien delegiert wird und sich bestehende soziale Ungleichheiten dadurch verschärfen?
- Wie sind bestehende Regelungsansätze hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihres Zusammenspiels zu bewerten, und wo besteht rechtlicher oder politischer Weiterentwicklungsbedarf?
- Wie kann Kinder- und Jugendmedienschutz stärker an den strukturellen Ursachen von Risiken wie etwa Geschäftsmodellen und Plattformdesigns ansetzen, statt den Zugang junger Menschen zu digitalen Angeboten in den Mittelpunkt zu stellen?
- Wie könnte eine übergreifende Strategie staatlicher, privatwirtschaftlicher sowie zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure für Kinder- und Jugendmedienschutz aussehen?
- Wie kann Kinder- und Jugendmedienschutz den besonderen Schutzbedarfen junger Menschen in vulnerablen Lebenslagen Rechnung tragen?
- Wie können junge Menschen an der Entwicklung von Schutzkonzepten, Regulierung und pädagogischen Maßnahmen beteiligt und ihre Perspektiven systematisch in Forschung und Fachdiskurs einbezogen werden?
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